Auslandssemester in Dublin: Vorbereitung, Planung und alles, was du wissen musst

Fast zwei Jahre ist es jetzt her: Im März 2015 hat sich bei mir durch eine einzige E-Mail alles geändert. Das war die Zusage für mein Erasmus Auslandssemester am DIT in Dublin. Und dann ging es los. Vor meiner Bewerbung hatte ich mir noch nicht großartig Gedanken darüber gemacht, wie es weitergeht, wenn ich genommen werde. Wie ich das alles bezahlen soll, was ich mitnehmen muss, was man hier in Deutschland eigentlich für Verpflichtungen hat, um die man sich kümmern muss. Weil das teilweise nicht sehr klug von mir war, möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen, damit ihr es besser machen könnt.

1) 6 Vorbereitungen, die man so früh wie möglich treffen sollte

  1. Unterkunft suchen! Das ist erst einmal das wichtigste. Unterkünfte in der Dubliner Innenstadt sind sehr rar und sehr beliebt. Ich habe mich bereits im März bei einer Unterkunft beworben und nur noch einen der letzten Plätze bekommen.
  2. Finanzierungsplan überlegen und sparen. Das Erasmus Stipendium (bei mir waren das 300€ im Monat) hat nicht einmal die Hälfte meiner Unterkunftskosten abgedeckt. Leben in Dublin ist teuer! Deshalb sollte man sich frühzeitig Geld für das Auslandssemester zur Seite legen.
  3. Gepäck. Ich habe meine Packliste schon relativ früh angefangen, denn immer wieder ist mir etwas Neues eingefallen, was ich auf jeden Fall brauchen werde. Kleidung macht tatsächlich am Ende nur noch einen Bruchteil des Gepäcks aus. Die größten und schwersten Sachen in meinem Koffer waren elektrische Dinge wie Laptop, Kamera, iPad, Föhn, etc. Man sollte sich in seinem Uni-Alltag zuhause bereits anschauen, was man im normalen Leben so alles braucht. Generell gilt aber natürlich, dass man sich so gut wie alles auch vor Ort in Dublin kaufen kann, oder sich etwas von Besuchern aus der Heimat mitbringen lassen kann. Man sollte auf jeden Fall auch an persönliche Erinnerungen wie Fotos denken! Die sind an den kahlen Wänden in der neuen Wohnung viel wert. Ich fand es außerdem schön, in meiner eigenen Bettwäsche zu schlafen, deshalb hab ich mir die auch mitgenommen. Generell aber auch wichtig: Platz lassen zum Shoppen!
  4. Versicherungen. Man sollte mit seiner Krankenkasse absprechen, inwiefern ein Auslandsschutz inklusive ist. Ich habe zusätzlich zu meiner gesetzlichen Krankenversicherung noch eine private Versicherung beim ADAC für meine Zeit im Ausland abgeschlossen. An meiner Uni in Dublin (DIT) gab es dann zwar Uni-Ärzte, die Studenten umsonst behandeln, aber das wusste ich vorher nicht. Deshalb am besten vorher informieren und wenn man sich nicht sicher ist, lieber eine Krankenversicherung zu viel haben. Better safe than sorry!
  5. Ortsgebundene Verträge und Abonnements kündigen oder pausieren: Deutscher Handy Vertrag, Fitness-Studio Mitgliedschaft, Zeitschriften/Zeitungen etc.
  6. Learning Agreement. Man füllt das Learning Agreement nach bestem Wissen und Gewissen anhand des Online Katalogs der Uni aus. Es ist teilweise weder ersichtlich, ob die Kurse überhaupt im Wintersemester verfügbar sind oder wie viele Wochenstunden/ECTS-Punkte es gibt. Man kann also einfach mal seine gewünschten Kurse eintragen, sollte sich allerdings nicht allzu viele Hoffnungen machen (ich konnte nicht einmal die Hälfte meiner gewünschten Kurse belegen). Da man verschiedene Unterschriften braucht: am besten schon ein paar Wochen vor Abflug Unterschriften mittels E-Mail und Einscannen organisieren und das Learning Agreement abschicken, denn erst dann bekommt man die erste Rate des Stipendiums.

2) Die Unterkunft in Dublin: Wo man sie findet und was sie kostet

lad-lane
Überteuert, aber zentral: Die Lad Lane Apartments in Dublin (c) booking.com
Unterkünfte im Dubliner Stadtzentrum sind rar, beliebt und dementsprechend teuer. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall sehr früh um eine Unterkunft kümmern. Auf den Webseiten der Unis werden teilweise Studentenwohnheime empfohlen (beim DIT zum Beispiel), dort habe ich auch mein Studentenwohnheim (Lad Lane Apartments) gefunden. Man kann sich auch auf eigene Faust ein WG-Zimmer suchen, allerdings sollte man hier vorsichtig sein; es gibt scheinbar einige Betrüger, die die Wohnungsnot von Studenten ausnutzen. Geld wie Kautionen etc. also nur an vertrauenswürdige Personen und Institutionen überweisen! Außerdem war mein Studentenwohnheim die absolute Bürokratie-Hölle, ich habe oft vergeblich auf E-Mail-Antworten aus Dublin gewartet. Der Grund war schlicht und einfach, dass nur eine Person für das gesamte Haus (ca. 300 Leute) zuständig war. Da muss man einfach so lange dran bleiben, bis man eine Antwort erhält.

Zu den Kosten: man zahlt ca. 600-1000€ im Monat pro Zimmer bzw. Bett im Dubliner Stadtzentrum. In meinem Studentenwohnheim habe ich für ein Bett in einem Zwei-Bett-Zimmer 750€/Monat (warm) gezahlt. Ein Einzelzimmer hätte mehr als 1000€ im Monat gekostet. In meinem Fall musste man die gesamte Miete außerdem vorher überweisen. Auch deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig über die Finanzierung Gedanken zu machen – das Erasmus Stipendium bekommt man nämlich erst während bzw. nach dem Auslandsaufenthalt.

3) Das Studium an der Gastuni: Orientierung, Prüfungen und Tipps

Das Semester in Dublin startet an allen Unis zwischen Anfang und Ende September. Am DIT erhält man alle wichtigen Termine per E-Mail: Orientierungs- und Einführungsveranstaltungen, Abholung der Studentenkarte, usw. Vor dem offiziellen Semesterbeginn gibt es sowohl eine Orientierungswoche speziell für Auslandsstudenten (mit Events wie einer Stadtrundfahrt, Gaelic Football Training, usw.), und eine allgemeine Orientierungswoche. Insgesamt muss man als LMU-Student*in im Auslandssemester mindestens 20 ECTS-Punkte sammeln; jeder meiner 4 Kurse gab 5 ECTS Punkte. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man alle Kurse besteht, sollte man einen Puffer einplanen und lieber einen Kurs mehr belegen. Prüfungen hatte ich mit meiner Fächerwahl keine, dafür mehrere Essays und eine Präsentation während des Semesters. Ich habe mir anfangs ein bisschen Sorgen wegen der Sprache gemacht, aber man kommt wirklich schnell rein und insgesamt war das alles einfacher als gedacht.

Diese drei Dinge wurden uns von den DIT-Dozenten für ein gutes Semester empfohlen:

  1. Ask for help. Alle Lehrer und Dozenten sind überaus freundlich und hilfsbereit. Es wird immer wieder betont: Jeder ist dazu da, um uns zu helfen! Wenn wir Fragen haben, sollen wir auf jeden Fall immer nachfragen.
  2. Attend your lectures. Empfiehlt sich vor allem als Erasmus Student, da man sonst vielleicht wichtige (organisatorische) Infos verpasst. Außerdem hat man sowieso nicht so viele Wochenstunden. Ich fand es meistens total spannend, was in der Uni behandelt wurde. Und es ist eine gute Möglichkeit, um seine Classmates zu sehen und Leute kennenzulernen.
  3. Get involved. Am DIT, wie an jedem College in Dublin, gibt es Societies (z.B. Photo Society, Disney Society, Drama Society, Dance Society). Da ist auf jeden Fall für jeden was dabei! Jede Society hat verschiedene Events und Aktionen im Laufe des Semesters. Beitreten kostet jeweils um die 2-3€. Ich würde außerdem empfehlen, nicht nur Societies beizutreten (da trifft man Leute aus der ganzen Uni), sondern auch speziell mit seinen eigenen Classmates ins Gespräch zu kommen. Es macht auch Sinn, sich auf Facebook die entsprechenden Uni-Gruppen rauszusuchen, so bleibt man auch immer auf dem neusten Stand und verpasst nichts.

4) Ausflüge, Sightseeing und Reisen: Das sollte man in seiner Freizeit tun

cliffsofdmoher
Lohnt sich: Ein Trip zu den Cliffs of Moher im westlichen County Clare
So etwas wie einen richtigen Alltag gibt es, vor allem am Anfang, eigentlich nicht. In den ersten zwei Monaten wird so viel wie möglich erlebt, angeschaut und gefeiert. Natürlich hat man einen Uni-Alltag, und den sollte man auch wahrnehmen, sprich: in Vorlesungen gehen. Neben der Uni hat man aber auch sehr viel Freizeit, die man gut nutzen sollte. Man sollte so viel wie möglich mit Leuten in Kontakt treten, indem man zum Beispiel auf Society Events geht oder einem Uni Sport Team mit wöchentlichem Training beitritt. Es gibt im DIT auch eine Erasmus Society, die viele Ausflüge und Events für Erasmus Studenten anbietet.

Ich persönlich habe mir am Anfang fest vorgenommen, jeden Tag meines Auslandssemesters zu genießen und irgendwie besonders zu machen. Natürlich gibt es auch Tage, an denen man vielleicht krank ist oder müde oder einfach mal daheim bleiben will. Aber generell gilt: man hat nur diese wenigen Monate! Deshalb sollte man das Beste draus machen. Ich habe deshalb in meiner Freizeit, vor allem anfangs, immer etwas unternommen, Ausflüge in die nähere Umgebung (Howth, Bray, Dun Laoghaire), habe mir viele Museen angeschaut (das National Museum ist großartig und kostenlos) und auch Touristen-Sachen gemacht (Sandemans Free Walking Tour, Viking Tour, Pub Crawl).

Viele Internationals haben in ihrer Freizeit auch Städtetrips unternommen – zum Beispiel nach Edinburgh, London, Belfast, Paris, Barcelona. Das bietet sich von Dublin aus an, da es da sehr günstige Flüge mit Ryanair gibt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall auch, in Irland selbst zu reisen! Zug- und Busfahrten innerhalb Irlands sind nicht besonders teuer und es gibt spezielle Backpacker-Angebote (z.B. Busticket von Bus Eireann, mit denen man innerhalb einer gewissen Anzahl von Tagen unbegrenzt Busfahrten unternehmen kann). Meine persönlichen Favourites waren die Counties im Südwesten Irlands (Galway, Clare, Kerry).

Später, wenn es ans Essay und Hausarbeiten schreiben (oder Lernen für Prüfungen) geht, hat man natürlich viel weniger Zeit und Lust, neben dem Lernen noch großartig viel zu unternehmen. Deshalb gilt: Nutze dafür speziell die Anfangszeit!

5) Das Leben in der Stadt Dublin: Pubs, Essen und öffentliche Verkehrsmittel

Pubs, Bars und Clubs

Das Leben in Dublin ist zwar recht teuer, aber dafür auch unglaublich cool und spannend. Wenn man die Touristen-Pubs in Temple Bar abgeklappert hat (muss man mal gemacht haben), entdeckt man nach und nach die eigentlich coolen Locations in der Stadt. Temple Bar ist nämlich nicht nur viel zu voll mit Touristen, sondern auch dementsprechend teuer (Pint-Preis um die 6€). Durchschnitt sind Bierpreise von um die 5,10€ pro Pint. Coole Pubs mit nicht allzu vielen Touristen sind zum Beispiel das Bernard Shaw oder das Doheny’s & Nesbitts. Live Musik gibt es nur in manchen Pubs (und meist erst ab 9 oder 10 Uhr), und die sind dann auch dementsprechend voll. Typische Irish Live Music findet man hauptsächlich in Pubs in Temple Bar. Außerhalb von Temple Bar gibt es auch einige Nightclubs (z.B. Dicey’s oder DTwo) in Dublin, in die man vor 23 Uhr/23:30 Uhr meistens auch kostenlos reinkommt. Das klingt früh, aber da die Iren sowieso nur bis 2 oder maximal 3 Uhr feiern, passt die Uhrzeit ganz gut. In vielen Clubs gibt es auch Drink-Specials (zumindest an bestimmten Tagen), weshalb Feiern gehen auch gar nicht so unglaublich teuer sein muss.

templebar.jpg
Der berühmteste Pub im gleichnamigen Viertel: Die Temple Bar

Essen gehen und Einkaufen

Essen gehen ist in Dublin relativ teuer (10-15€ pro Hauptgericht), in vielen Restaurants gibt es aber Mittagsangebote und Studentenrabatte. Im DIT gibt es außerdem auch eine Mensa mit günstigem Essen. Wenn man nicht essen geht, sondern selber zuhause kocht, kommt man aber auf jeden Fall billiger weg. Ich persönlich habe einmal in der Woche für ca. 25€ bei Tesco eingekauft (weil der in der Nähe war). Noch billiger sind die Einkäufe bei Aldi und Lidl.

Öffentliche Verkehrsmittel

Wie alles andere kostet auch die Nutzung öffentlicher Nahverkehrsmittel in Dublin relativ viel, vor allem Dublin Bus. Man zahlt pro Fahrt zwischen 1,50€ und 3,30€, außerdem muss man bar und passend (kein Wechselgeld!) beim Busfahrer bezahlen. Studententickets sind ebenfalls teuer und lohnen sich nicht wirklich, sofern man zentral in der Innenstadt wohnt. Wenn man vorhat, viel Bus zu fahren, kann man sich allerdings eine Student Leap Card für 3€ holen, mit der man auf jede Fahrt einen kleinen Rabatt bekommt. Ich habe es vermieden, Bus zu fahren (auch weil der in Dublin City meistens im Stau steht), sondern habe mir stattdessen für 20€ eine Jahresmitgliedschaft von Dublin Bike geholt. Dublin Bike Stationen sind überall in der ganzen Innenstadt verteilt, und man kann sich mit der Karte einfach ein Fahrrad nehmen und an einer anderen Station wieder abstellen. Bis zu 30 Minuten sind gratis, danach zahlt man 0,50€ für eine Stunde und 1,50€ für 2 Stunden. Wenn man nicht gerade große Fahrradtouren damit unternimmt, schafft man aber alles in einer halben Stunde.

Straßenverkehr in Dublin

Rote Ampeln sind den Iren relativ egal, und bei sicherer Verkehrslage eine rote Ampel zu überqueren spart auf jeden Fall Zeit (das Ampelsystem ist die Hölle). Natürlich sollte man aber vorher drei Mal in alle Richtungen schauen! Vor allem anfangs, da man sich erst mal an den Linksverkehr gewöhnen muss. Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, einfach nur bei Grün die Straße überqueren oder wenn wirklich alle anderen auch gehen.

Sicherheit

Dublin ist insgesamt eine relativ sichere Stadt, trotzdem wurde uns empfohlen, nicht nachts alleine nach Hause zu gehen und auf den großen Straßen zu bleiben. Außerdem muss man in den Touristen-Areas auf seine Sachen aufpassen! Es kam auch schon vor, dass Leuten das Smartphone aus der Hand geklaut wurde. Man sollte also nicht unbedingt telefonierend oder Nachrichten-tippend durch die Grafton Street laufen.

Wetter

Schon einmal vorweg: es ist gar nicht so schlimm wie alle immer sagen! Ja, es regnet oft, aber dafür meistens nicht stark, eher Nieselregen. In meinen ersten zwei Monaten (September, Oktober) hat es außerdem insgesamt vielleicht fünf Mal geregnet, meistens schien aber die Sonne. Es lässt sich also echt aushalten! Außerdem ist es – gerade im Winter – wärmer als in Deutschland, was sehr angenehm ist.

6) Budget: So viel kostet ein Auslandsstudium in Dublin pro Monat

Folgende Lebenshaltungskosten werden vom DIT angegeben

  • Miete: 325 (bezogen auf ganz Irland, in Dublin sind das eher 500-1000)
  • Nebenkosten: 34
  • Essen: 172
  • Kosten für öffentliche Verkehrsmittel: 135
  • Bücher und Uni-Materialien: 74 (je nach Studiengang unterschiedlich, ich musste dafür nichts zahlen)
  • Kleidung: 43
  • Handy: 32
  • Soziales Leben: 74
  • Das macht insgesamt um die 1.200€-1.500€

(Quelle: http://www.dit.ie/campuslife/studentsupport/costoflivingguide/)

Für Auslandsstudent*innen kommt natürlich nochmal eine ordentliche Summe an Reise-, Alkohol- und Feierkosten dazu, dafür fallen aber Dinge wie Bus-Kosten weg, falls man zentral wohnt. Ich kam also insgesamt auch auf etwa 1.500€ pro Monat, inklusive Lebensmittel, Städtereisen, Shoppen, Feiern, Festival, EM-Qualifikationsspiel etc. Bei einer sparsameren Lebensweise kommt man bestimmt auch mit 1.200€ im Monat aus. Meiner Meinung nach sollte man aber bei einem Auslandssemester nicht sparen, sondern so viel wie möglich erleben!

7) Fazit

Das Semester in Dublin war auf jeden Fall eine unglaublich spannende Zeit, die ich niemals vergessen werde. Man lernt so viel; nicht nur interessante Sachen in der Uni oder über die Geschichte Irlands in Museen, sondern auch für sich persönlich. Man ist gewissermaßen auf sich allein gestellt und lernt, selbstständig in einem anderen Land zu leben und Probleme alleine (und auf Englisch) zu lösen. Trotzdem bekommt man überall Hilfe, wenn man welche benötigt. Die Iren sind alle super nett und hilfsbereit. Mein Englisch hat sich definitiv auch verbessert, vor allem durch viele Bekanntschaften mit Einheimischen und das Schreiben von Essays in der Uni. Zu bemängeln hätte ich höchstens die Un-Organisiertheit von manchen irischen Institutionen und Personen. Allerdings war die erste Lektion, die ich dort gelernt habe, folgende: It could be worse! Alles in allem waren die vier Monate eine wahnsinnig tolle Erfahrung, und ich würde ein Auslandssemester in Dublin definitiv jedem weiterempfehlen!

Advertisements

10 Gedanken zu “Auslandssemester in Dublin: Vorbereitung, Planung und alles, was du wissen musst

  1. Ich bin auch erschrocken von den hohen Lebenserhaltungskosten in Dublin! Großstadt ist ja bekanntlich immer recht teuer, aber 1500 Euro im Monat sind schon heftig. Vor allem wenn man darauf noch Spaß, Ausflüge etc rechnen muss. Da bin ich doch froh dass ich während meiner Zeit in Japan in der Provinz gelebt habe, haha (auch wenn es manchmal seeeehr sehr ruhig war 😉 )
    Ansonsten scheint dein Auslandssemester allerdings uuuunglaublich schön gewesen zu sein. Hach, ich würde ja auch gerne noch für ein paar Monate nach GB gehen, aber das liebe Geld … (Und der Freund, der in Japan wartet, haha *hust* )

    Gefällt 1 Person

    1. Ach so, die 1.500 sind inklusive allem, also Wohnung, Essen, Spaß, Reisen usw 🙂 als „normaler“ Mensch, der in Dublin lebt, sind die Lebenshaltungskosten natürlich geringer, weil man weniger feiert und reist. Aber da sind es immer noch um die 1.100 im Monat, also leider echt kein Schnäppchen.
      Hast du deinen Freund auch beim Auslandssemester kennengelernt? 🙂

      Gefällt mir

      1. Wow, aber 1.100 hören sich wirklich noch ganz schön viel an, vor allem so als Student. Das ist immer die Sache an Auslandssemestern, haha.
        Ja, meinen Freund habe ich auch in dieser Zeit kennengelernt 🙂

        Gefällt 1 Person

  2. Wow! Ich wusste ja, dass Irland teuer ist, aber ich hätte nie mit so hohen Lebenshaltungskosten gerechnet! Ich habe mein Auslandssemester letztes Jahr in Spanien gemacht und für ein großes Zimmer mit eigenem Badezimmer und großem Balkon gerade mal 200€ monatlich bezahlt. Das ist schon ein riesiger Unterschied und mir ist gerade ein wenig die Kinnlade runtergeklappt 😀 Aber ein Auslandssemester lohnt sich einfach immer!
    Das Schöne ist, man kann soooo viele Kosten steuerlich absetzen und sie sich zurückholen, wie z.B. die Auslandskrankenversicherung und Unterkunft 🙂

    Viele Grüße
    Chrissy

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s